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Qube – das neue, zukunftsweisende Operationssystem
Das neue, zukunftsweisende Operationssystem, speziell entwickelt für den vorderen Augenabschnitt, ist nicht nur effizient und zuverlässig sondern auch benutzerfreundlich. Die Maschine besticht durch ihr kompaktes Design und die hohe Leistungsfähigkeit; eine schnelle Kalibrierung ermöglicht kurze Wechselzeiten. Durch die innovative Software ist eine perfekte Vorderkammerstabilität gegeben und die exzellente Holdability und Followability ermöglichen ein sicheres und trotzdem schnelles Arbeiten. Ein bidirektionaler Multifunktionsfußschalter und der elektrische Infusionsständer runden das Paket ab.
Erste Tests in Kliniken werden im Frühjahr 2012 erfolgen.
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Kanaloplastik auf dem Vormarsch!
Die Kanaloplastik ist definiert als eine Kombination aus Entdachung des Schlemm‘schen Kanals, Erzeugung eines Trabekelwerk-Descemet-Fensters, 360-Grad-Viskodilatation des Kanals und Legen einer zirkumferentiellen Naht, durch die Spannung auf das Trabekelmaschenwerk gebracht wird. Verfahren, die nicht ALLE diese Elemente einschließen, sind keine Kanaloplastik, wie sie in der wissenschaftlichen und klinischen Literatur definiert ist. Dieses Verfahren wurde vor allem deswegen rasch aufgegriffen, weil es die einzige Glaukombehandlung ist, die alle drei Problembereiche des Kammerwasserabflusses anspricht, also 1) Pathologie des Trabekelmaschenwerks, 2) einen möglichen Kollaps des Schlemm’schen Kanals und 3) Kollaps bzw. Atrophie der Kollektorkanäle, um den Druck mit minimalen Komplikationen zu senken. Bei der Kanaloplastik geht es um die Wiederherstellung der physiologischen Abflussvorgänge.
In der Vergangenheit tendierte man zwar dazu sich auf das Trabekelmaschenwerk als Ursache des hohen IOD zu konzentrieren, doch die Kanaloplastik behebt dieses Problem UND erzeugt zusätzlich auch einen zirkulären Abfluss durch 360-Grad-Dilatation und Spannnaht. Zur Behandlung der kollabierten oder atrophierten Kollektorkanäle muss man das gesamte Abflusssystem behandeln.
Hochauflösende Ultraschallbildgebung nach der Kanaloplastik zeigt, dass die Injektion eines Viskoelastikums die Ostien und einen Teil der Kollektorkanäle vergrößert, sodass die beeinträchtigten distalen Abflusssysteme wieder ordnungsgemäß funktionieren können. Wenn eine neue Therapie eingeführt wird, sollte es immer eine ausführliche Debatte über die Hintergründe, die Daten und das Potenzial zur Verbesserung im Vergleich zu bestehenden Therapien geben. Die Kanaloplastik hat sich dieser Prüfung gestellt und bestanden; sie hat sich als sicher und wirksam erwiesen, was in zahlreichen Peer-Review-Zeitschriften belegt ist.
Sie können Ihren Patienten ein verlässliches Ergebnis bieten, indem Sie die erprobten, sicheren und wirksamen Schritte des Verfahrens einhalten. Wenn die Kanaloplastik ordnungsgemäß durchgeführt wird, funktioniert sie bei allen Chirurgen und kann den Patienten eine dauerhafte Kontrolle ihres IOD mit signifikant reduziertem Medikationsbedarf bieten. Patienten berichten von einer besseren Lebensqualität.
iCATH™-Verfahren zur suprachoroidalen Medikamentenapplikation zur Behandlung von Optikus- und Makulaerkrankungen
Das neuartige iCATH™-Verfahren ermöglicht mittels Mikrokatheter (iTRACK™ 400) interventionelle neue spezifische Behandlungsmethoden.
Mit dem Mikrokatheter iTRACK™ 400 ist es Ophthalmochirurgen nunmehr möglich Behandlungen von Krankheiten im Hinterabschnitt mittels Infusion oder Aspiration von Flüssigkeiten in den/aus dem suprachoroidalen Raum vorzunehmen.
Beim iCATH™-Verfahren wird eine kleine Pars Plana-Inzision zum suprachoroidalen Raum geschaffen. Darüber wird der Mikrokatheter iTRACK™ 400 eingeführt und bis zum zu behandelnden Bereich vorsichtig vorgeschoben. Im Katheter befindet sich ein Lichtwellenleiter, der zur Beleuchtung und besseren Visualisierung des Operationsbereiches eine Lichtübertragung zur Katheterspitze ermöglicht. Sobald die Katheterspitze zum gewünschte Bereich vorgeschoben wurde, kann dort gezielt jegliche sterile ophthalmologische Lösung appliziert werden oder auch die Aspiration von Flüssigkeit vorgenommen werden.





